In Neukölln, wie hier am von der Bevölkerung in „Hind-Rajab-Platz” umbenannten Hermannplatz, sind großformatige Plakate im Streetart Style verklebt worden, die zur Demonstration am Tag des Palästinensischen Gefangenen am 17. April aufrufen (17 Uhr Zickenplatz in Kreuzkölln).
Im Hintergrund des von der propalästinensischen Bewegung und den Bullen heiß umkämpften Sockels der Skulpur „Tanzendes Paar” ist der großflächig in pink und schwarz gesprühte Schriftzug „GAZA” bereits seit mehr als einem Jahr an der Baracke eines ehemaligen U-Bahn-Zuganges zu sehen. An der Seite des Sockels muss offensichtlich immer wieder der neue Name des Platzes über die in weiß gemalerte Bullenzensur geschrieben werden.
Vor ein paar Jahren wurde es noch zum Politikum in den Medien, als die Polizei regelmäßig am Hermannplatz und in der Sonnenallee anrückte, nur um Plakate, Palästina-Graffiti und ähnliches mit weiß zu übermalern. Inzwischen scheint den Bütteln des Staates diesbezüglich der Eifer etwas ausgegangen zu sein.





