Liebe Connewitzer:innen, liebe Mitstreiter:innen, liebe Genoss:innen,
ich denke, ich brauche euch nicht von neu auf an zu erzählen warum wir heute hier sind. Ich denke ich brauche euch nicht zu erzählen wie lang schon dieser Genozid andauert, wie viele Palästinenserinnen auf brutalste Art gestorben sind und wie viele an Hunger und Kälte leiden. Ich brauche euch auch nicht zu erzählen wie viele Genossinnen hier und auch weltweit Hass, Morddrohungen oder Repressionen abbekommen, weil sie in ihrem Aktivismus drauf aufmerksam machen. Wir alle kennen die Bilder, Videos und Erfahrungsberichte aus Gaza und der Westbank und haben, im Vergleich zur braunen rassistischen Suppe dahinten, verstanden, wofür wir uns einsetzen und wen wir unterstützen. Wir alle wissen aber auch, dass wir mehr sind, in unseren Kollektiven zusammenhalten und uns nicht einschüchtern lassen. Die Waffen der Zios sind der IDF Fetisch, Rassismus, Springerpresse und bürgerliche Kapitalparteien. Unsere Waffe ist stärker und sie wird auch immer die Stärkste bleiben, nämlich die Solidarität.
Wir als Anarchists4Palestine kämpfen gegen jeden Zionismus und Antisemitismus. Der Zionismus ist nämlich eine ethno-nationalistische & reaktionäre Ideologie die es vorsieht auf Palästina einen Staat zu errichten, um vermeintlich, den Antisemitismus zu bekämpfen. Das ist nicht nur autoritär weil Menschen dadurch, wie wir es aus der Geschichte kennen, aus ihren Häusern vertrieben wurden durch die Siedlerbauprojekte, sondern auch weil jeglicher Nationalismus autoritär ist da der Menschen ein Ideal vorschreibt. Somit ist jeder und jede die sich als Zionistin sieht weder links und schon gar nicht ein(e) Anarchist:in. Wenn wir wirklich Antisemitismus bekämpfen wollen dann benötigt das den entschlossenen Klassenkampf gegen das Konstrukt von Volk, Nation und Rasse sowie das Errichten von selbstverwalteten Safe Spaces überall. Denn ein Befreiungskampf ist immer eng verbunden mit den sozialen Kämpfen.
Fast auf der gesamten Erde hat die Palästina-solidarische Bewegung bewiesen, warum der Kampf um ein freies Palästina ein antikolonialer ist; aber die pro-zionistische Bewegung hat nie bewiesen, dass der Kampf der IDF ein antikolonialer ist.
Wir als tatsächliche Antifaschist:innen, Autonome und Anarchist:innen lehnen jeglichen Nationalismus, Zionismus und Kapitalismus ab und kämpfen entschlossen gemeinsam gegen Zionismus, Rassismus, Nationalismus, Autoritäten, Patriarchat und Kapitalismus. Keiner ist frei, solang wir nicht alle frei sind. Uns von der Unterdrückung des Kapitals befreien zu können, können wir nur selbst. Denn es hat sich in der Geschichte immer klar gezeigt das jegliche Könige, Führer oder Kaiser den Befreiungskampf zur Propaganda des Nationalismus genutzt haben und dann deren Macht ausnutzten, um sich an den Menschen zu bereichern. Somit sagen wir ganz klar: Keine Parteien, kein Staat, kein Vaterland und kein Patriarchat.
Es lebe der Frieden zwischen allen Menschen, Es lebe der Anarchismus!
Anarchists4Palestine – Freiburg (Link: Instagram)
Fotos unter anderem von:
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