Quelle: junge Welt, 10.03.2026
Berlin war am 8. März (8M) Schauplatz mehrerer Proteste – jeder mit eigenen Schwerpunkten und unterschiedlichen Gruppen, die dazu aufgerufen hatten.
Die Demonstration „Rise in Rage” brachte verschiedene internationalistisch-feministische Gruppen zusammen, ebenso wie Initiativen, die gegen den Krieg und für Palästina auf die Straße gehen. Iran, Kuba, Rojava, Gaza und Libanon standen bei dieser Mobilisierung, die größtenteils von Migrant*innen getragen wurde, im Mittelpunkt.
Rund 10.000 Menschen folgten dem Aufruf. Die Demonstration verlief über weite Strecken ruhig, begleitet von Performances und Sprechchören entlang der Route.
Als der Demonstrationszug Neukölln erreichte und die Dämmerung einsetzte, kam es jedoch zu Angriffen auf Demonstrierende und zu Festnahmen, bei denen auch Gewalt angewendet wurde; Berichten zufolge wurden dabei auch Frauen durch Einsatzkräfte der Berliner Polizei geschlagen.
Trotz dieser Übergriffe erreichte die Demonstration schließlich ihren Endpunkt am Hermannplatz.
Fotos von:
– anonym
– Zaira Bigini (Instagram)
– Mortada Al-Ghurbani (Instagram)



























