Wie hier auf den Fotos von Friedrichshain zu sehen, sind in Berlin vermehrt Plakate in den Straßen sichtbar, die zu den Nakba-Gedenken-Aktionstagen rund um den 15. Mai mobilisieren, und zu einer Demo am 16. Mai ab 14 Uhr Oranienplatz in Kreuzberg.
Ein Plakat mit dem Titel „NAKBA Gedenken” macht mit einem kleinen Text, welcher erklärt was die „Nakba” ist, auf die Aktionstage rund um den Nakba-Tag 15. Mai 2026 aufmerksam:
Die Nakba (arabisch für „Katastrophe”) beschreibt die brutale Vetreibung von ca. 750.000 Palästinenserinnen im Jahr 1948 während der Gründung des Kolonialstaates „Israel”.
Der Palästinensische Schlüssel ist ein oft benutztes Symbol für das Rückkehrrecht der Vertriebenen und ihrer Nachfahren.
Doch war die Nakba kein einmaliges Ereignis, sondern schreitet bis heute, durch Landraub, Vertreibung, so wie weitere koloniale Praktiken, voran. Die vor Kurzem im Besatzungsparlament von „Israel” beschlossene Todesstrafe explizit nur für arabische Menschen ist dabei ein weiteres genozidales Mittel dieses Apartheids-Regimes.
Jedes Jahr am 15. Mai wird weltweit wie auch in Berlin der Nakba gedacht und für die Befreiung der Palästinensischen Bevölkerung sowie für die Rückkehr in die von „Israel” gestohlenen Territorien gekämpft.









