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Auch in diesem Jahr rufen Gruppen wieder zum Palästina-Block in der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration auf.
Quelle: https://stressfaktor.squat.net/node/323906
Das Palästina-solidarische Internationalistische Bündnis Berlin (Inter-Bündnis) betont in ihrem Aufruf zum „Palästina Antikolonial Block”, dass es „Keinen Frieden auf gestohlenem Land” geben werde und macht auch mobil gegen die Militarisierung und den reaktionären Staatsumbau in Deutschland. (Aufruf des „Inter-Bündnis” siehe unten)
Das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee ruft ebenfalls zum Palästinensischen Block auf und betont „Wir gehen auf die Straße – klar und unmißverständlich: Kein Kolonalismus. Keine Besatzung. Kein Schweigen zu den Verbrechen gegen Palästina”.
In den letzten Jahren gab es immer wieder sehr brutale Bullenangriffe auf den Palästina-Block in der LL-Demo, mit dem Versuch diesen zu zerschlagen. Jedoch solidarisierten sich zahlreiche Gruppen, Organisationen und Blöcke der Demo mit den Angegriffenen und verteidigten gemeinsam den Palästina-Block gegen die Schergen des Staates.
Auch in diesem Jahr des Gedenkens an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sind alle Genoss*innen der verschiedenen Blöcke dazu aufgerufen, solidarisch zusammenzustehen gegen jeden Versuch des Angriffs auf den Palästina-Block!
Rosa und Karl, Sprecher*innen und Aktivist*innen der damaligen Kommunistischen Partei in Deutschland, wurden am 15. Januar 1919 von rechten Freikorps (Paramilitärische Verbände) mit Billigung der damaligen SPD-Regierung ermordet. Seitdem gibt es rund um den Jahrestag der Ermordung, mit Unterbrechung im Faschismus, Kundgebungen und Demonstrationen zur Gedenkstätte im Friedrhof Berlin-Friedrichsfelde.
In den 1990er Jahren, nach der Annektion der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), mobilisierten auch Autonome Kommunist*innen, Anarchist*innen und Antifaschistische Gruppen zu großen autonomen antifaschistischen/internationalistischen Blöcken in der Demonstration – immer auch mit antikolonialen Inhalten und Teilnehmenden aus anderen Städten und Ländern.
Nach der Spaltung antifaschistischer Gruppen Ende der 90er Jahre, woraus sich organisierte sogenannte „antideutsche” Gruppen (Pro-Israel, teils auch Pro-USA) konsolidierten, setzten Autonome Kommunist*innen und Anarchist*innen, sowie weitere Gruppen der autonomen Bewegung und kommunistische Antifaschist*innen, auch in Zusammenarbeit mit migrantischen Organisationen, die Mobilisierung zu großen autonomen und internationalistischen Blöcken in der Luxembug-Liebknecht Demonstration bis in den 2020er Jahren fort. Hin- und wieder planten in diesen Jahren „antideutsche” zionistische Gruppen Störaktionen gegen den autonomen internationalistischen Block – unter anderem auch wegen der Teilnahme von Genoss*innen der palästinensischen Organisierung – was aber wegen der hohen und soliden solidarischen Beteiligung in den autonomen Blöcken nie erfolgreich war.
Hoch die Internationale Solidarität! Nieder mit dem Kolonialismus, nieder mit dem Imperialismus!









