Event-Tips


  • [2026/01/16] LEIPZIG: Fundraiser for the conference for academic boycott

    ⚲ 5pm | W1, Wurzener Str. 1, Leipzig-Ost

    Solidarity Event for Palestinian Resistance

    Filmscreening, Küfa, Soli-bar

    Come join us for the screening of “Where the olive trees weep” on the 16th of January.

    And don’t forget, last year, this year and every year: Free Palestine!!!

    Students for Palestine (Link: Instagram)

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    Documentary: Where olive trees weep

    Directors: Maurizio BenazzoZaya Benazzo, 2024

    Where Olive Trees Weep offers a searing window into the struggles and resilience of the Palestinian people under Israeli occupation. It explores themes of loss, trauma, and the quest for justice.

    We follow, among others, Palestinian journalist and therapist Ashira Darwish, grassroots activist Ahed Tamimi, and Israeli journalist Amira Hass. We also witness Dr. Gabor Maté offer trauma-healing work to a group of women who were tortured in Israeli prisons.

    Ancient landscapes bear deep scars, having witnessed the brutal reality of ancestral land confiscation, expulsions, imprisonment, home demolitions, water deprivation, and denial of basic human rights. Yet, through the veil of oppression, we catch a glimpse of resilience—deep roots that have carried the Palestinian people through decades of darkness and shattered lives.

    This emotional journey bares the humanity of the oppressed while grappling with the question: what makes the oppressor so ruthlessly blind to its own cruelty?

    Infos and trailer: https://whereolivetreesweep.com

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    Conference for Academic Boycott 23.–15.01.2026 Berlin

    The Conference for Academic Boycott will take place in Berlin from 23rd of January to 25th of January.

    Goals Of The Conference

    In discussions within the student movement and at the conferences mentioned above, the university as an institution has only been partially understood in relation to capitalism, imperialism and settler colonialism. Solidarity with Palestine among students and academics is currently primarily symbolical and discursive. It is therefore very visible in the public sphere, but is expressed primarily through moral slogans or performative actions. This conference aims to take a step towards a deeper understanding of the university in capitalism and imperialism, on the basis of which a broad and sustainable campaign can then be developed.

    The conference has the following objectives:

      1. Knowledge transfer and discussion about the role of Israeli and German academia in maintaining occupation, apartheid and the perpetration of genocide (also from a comparative and historical perspective
      2. Empowering students, academics and administrative staff at German universities to hold their institutions accountable
      3. Developing a joint overarching strategy for a boycott campaign in Germany

    Infos: https://academicboycott-confrence.com/de


  • [2026/01/16] SOLIFEIER zur Unterstützung von pro Palästina Aktivist:innen

    ⚲ 20:00 | Rote Insel, Nähe U-/S-Bhf.Yorckstr., Berlin-Schöneberg

    Artists:

    Kalaszniko
    https://kalaszniko.bandcamp.com

    A.C.C.R.O_B
    https://www.instagram.com/a.c.c.r.o_b

    Kaliba91 & Alud
    https://www.youtube.com/@kaliba91

    + Secret Act
    & DJ

    Am 16.01. gibt es eine Solifeier👍🏽 Kommt gerne vorbei und habt mit uns eine gute Zeit❤️🖤

    Antifa Schöneberg
    https://www.instagram.com/antifaschoeneberg

    Antifa Tektow Kleinmachnow Stahnsdorf
    https://www.instagram.com/antifa_tks

    Jugendantifa Falkensee
    https://www.instagram.com/jugendantifa.fks

     


  • [2026/01/17] LEIPZIG: Für ein antifaschistisches Connewitz! – Aufruf der Palästina-Solidarität zur Demo am 17.1.2026

    ⚲ 13:00 | Connewitzer Kreuz, Leipzig-Connewitz

    Gemeinsamer Aufruf der Leipziger Gruppen der Palästina-Solidarität zur „Antifa means free Palestine” Demonstration am 17. Januar

    Instagram: Handala, Students for Palestine, Migrantifa, Palästina Aktionsbündnis (March to Airport Leipzig)

    Für ein antifaschistisches Connewitz!

    Connewitz gilt im Verständnis vieler seiner Bewohner als antifaschistisches Viertel. Zugleich ist es der Stadtteil mit den meisten Übergriffen auf palästinasolidarische Menschen in Leipzig.

    Es ist ein Stadtteil, in dem zwar überall „Refugees Welcome” an den Wänden steht, in dem aber kaum Geflüchtete wohnen oder sich auch nur in der Freizeit dorthin trauen. Zu groß die Angst vor zionistischen Schlägerbanden, die unter dem Deckmantel eines vorgeblichen „Antifaschismus” Jagd auf Kufiyas und andere Zeichen der Solidarität mit Palästina machen. Zu groß der Ekel vor Aufklebern und Parolen, auf denen Panzer des Zionismus als „antifaschistisch” glorifiziert werden oder zur Solidarität mit dem genozidalen Staat Israel aufgerufen wird.

    Connewitz war in den Nuller- und Zehnerjahren eine Hochburg der sog. Antideutschen. Ihr Pseudo-„Antifaschismus” war durch und durch staatstragend, bekämpfte jede konkrete Kritik des Kapitalismus als „regressiv” und „antisemitisch”, bejubelte imperialistische Kriege und war nicht zuletzt Zionismus auf Ecstasy.

    Man feierte im Conne Island, im linXXnet und auf den Straßen des Stadtteils unter US-Fahnen die Bomben, die der Imperialismus auf den Irak und Afghanistan warf und seine Völker zu Flüchtlingen machte. Auf Demos waren Israelfahnen omnipräsent. Man sagte „coole Kids tragen kein Pali-Tuch” und ging gegen jene gewaltsam vor, die sich dem nicht beugen wollten. Veranstaltungen der Palästina-Solidarität wurden gesprengt, Kundgebungen angegriffen.

    Man wählte Antideutsche wie Juliane („Jule”) Nagel in Stadtrat und Landtag. Dort kämpfte sie dafür, dass BDS kriminalisiert wurde. Sie meldete „israelsolidarische” Kundgebungen an, aus denen heraus Aktionen der Palästina-Solidarität angegriffen wurden. Und sie legte bei Gelegenheit auch schon mal selbst Hand an einen Flüchtling aus Gaza an, weil ihr sein Schild mit den Umrissen Palästinas nicht gefiel. Kurzum, Connewitz war jahrelang ein Stadtteil, von dem aus migrantische Selbstorganisation und Palästina-Solidarität in Leipzig terrorisiert wurde, eine rassistische No-Go-Zone der Angst.

    Doch die Zeiten ändern sich – in Leipzig ist in den letzten Jahren eine neue Linke entstanden. Jenseits von Connewitz, im Westen und Osten der Stadt. Diese neue Linke ist internationalistisch. Für sie ist, wie überall sonst auf der Welt, jenseits von weißen Zonen wie Connewitz, konsequenter Antifaschismus antikapitalistisch, antiimperialistisch, antizionistisch.

    Die Connewitzer Antideutschen sind hingegen in die Jahre und in Stellung gekommen: Man betreibt seinen Hass auf Kufiya, Palästinenser, Muslime und Arbeiter nicht mehr primär auf den Straßen, man demonstriert nicht mehr offen für Vertreibung, Bombardierung und Auslöschung des palästinensischen und anderer Völker, man sitzt nun in Apparaten staatlicher und kultureller Ideologieproduktion und verbreitet institutionell Kriegspropaganda. Aber einige Hängengebliebene verbringen ihre Freizeit weiterhin damit, palästinasolidarische
    Menschen auf den Straßen zu terrorisieren.

    Lotta Antifascista (Link: Instagram), eine Gruppe palästinasolidarischer Connewitzer, berichtet von einer ganzen Serie gewaltsamer Übergriffe in den letzten Monaten und ruft zu einer Demonstration für Palästina in Connewitz auf.

    Das alte Connewitz ist nicht mehr. Doch seine Gespenster – und es sind keine des Kommunismus – irren noch in den Straßen des Stadtteils und Leipziger politischen und kulturellen Institutionen umher. Wir lassen die Connewitzer Antifaschisten, die sich zu Recht Antifaschisten nennen dürfen, nicht im Stich und folgen ihrem Aufruf zur Demonstration durch Connewitz – zum LinXXnet (Büro Juliane Nagel) und Conne Island, denn wir haben keine Angst. Wir werden keine rassistische No-Go-Zone hinnehmen. Wir kommen mit Palästinafahnen und Kufiya nach Connewitz!

    Und wir rufen alle tatsächlich antifaschistischen Connewitzer zur Beteiligung auf:

    Brecht mit den Antideutschen und solidarisiert euch! Es lebe ein neues, ein wirklich antifaschistisches Connewitz, wo Antifa wie überall auf der Welt auch bedeutet: „Free Palestine!”


  • [2026/01/17] Leipzig/Connewitz: Demo „ANTIFA MEANS FREE PALESTINE”

    ⚲ 13:00 | Basketballplatz > Connewitzer Kreuz, Leipzig-Connewitz

    Lotta Antifascista Leipzig (Link: Instagram)

    –english below–

    Kommt am 17.01.2026 13 Uhr mit uns gemeinsam auf die Straße in Connewitz.
    Für ein freies Palästina und ein Viertel ohne Ultradeutsche.

    Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

    das Leid der Palästinenser*innen erfüllt uns täglich mit tiefer Trauer. Die genozidale Kriegsführung Israels in Gaza ist Ausdruck eines Vernichtungswillens. Dieser ist untrennbar von jahrzehntelanger Entrechtung und Vertreibung der Palästinenser*innen.

    Die BRD unterstützt die israelische Besatzung und den Genozid mit Waffen, Wirtschaftshilfen und politischer Rechtfertigung.
    Gleichzeitig erleben wir massiven Druck durch Repressionsbehörden, Politik und Medien.

    Wer sich gegen Staatsräson und Militarisierung positioniert, muss mit massiver Repression und Anfeindung umgehen. Klassenkämpferische, antimilitaristische Perspektiven sollen im Keim erstickt werden, damit der deutsche Imperialismus nicht von innen gefährdet wird. Dies zeigt sich konkret in Polizeigewalt, aber auch medialer Hetze, Gewalt und Diffamierung durch Zionisten in Presse, Parteien und politischen Vereinen.

    Die Demonstration wird unsere Antwort auf die seit zwei Jahren eskalierende Gewalt der Zionist*innen in Connewitz sein. An dieser Stelle blicken wir zurück auf einige der Übergriffe der Staatsräsonler:

    1. Angriff auf einen Infotisch von “Students for Palestine” an der HTWK
    An der HTWK hat SfP einen Infotisch organisiert, um auf den Genozid in Palästina aufmerksam zu machen. Daraufhin hat ein Trupp vermummter Zionist*innen die Personen am Stand angegriffen. Deeskalationsversuche stießen bei dem Schlägertrupp auf taube Ohren. Als Reaktion auf diesen Angriff fand eine solidarische Kundgebung statt. Auch hier waren die Aggressoren präsent.

    2. Übergriff an einem Späti in Connewitz
    Da dieser Späti ein beliebter Treffpunkt der Palästinasolidarität in Connewitz war, hatten die Zionist*innen diesen schon länger im Visier. Beim Angriff wurden Personen vor dem Späti bedroht und körperlich attackiert. Was diesen Angriff hervorstechen lässt, sind die transfeindlichen Äußerungen der Angreifer*innen.

    3. Angriff an der Bornaischen Straße
    Der jüngste Vorfall verkörpert die Rücksichtslosigkeit und Feigheit der Zionist*innen: Anfang November wurde erneut eine Gruppe von Personen mit Kuffiyas an einem Späti angegriffen. Der alkoholisierte Mob schlug mit einem schweren Fahrradschloss zu, was bei einer Person zu einer Gehirnerschütterung führte.

    Zu diesen drei Ereignissen kommen stetige Einschüchterungsversuche und Schmierenkampagnen. Es dürfte nun offensichtlich geworden sein, dass es kein friedliches Nebeneinander mit diesen Apologeten des BRD-Imperialismus geben kann. Wer sich noch so subtil mit den Palästinenser*innen solidarisiert, ist für die Israel-Fetischist*innen ein Feind, gegen den jegliches Mittel recht ist. Wir werden weiter gegen die reaktionären Fußsoldaten der Staatsräson aktiv bleiben und den palästinensischen Befreiungskampf auch hier auf die Straße tragen.

    english



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Zweck dieses Blogs ist es, zu mehr anarchistischen und autonomen Pro-Palästina-Aktivitäten zu motivieren und das Schweigen in Teilen unserer Szene über den andauernden Genozid an der palästinensischen Bevölkerung zu durchbrechen, durch die Veröffentlichung und Verbreitung von anarchistischen und autonomen Pro-Palästina-Inhalten und Berichten aus verschiedenen Quellen.

The aim of this blog is to encourage for more anarchist and autonomous pro-Palestine activities and to break the silence in parts of our scene about the ongoing genocide against Palestinian people, by publishing and spreading of anarchist and autonomous pro-Palestine content and reports from various sources.