Vom 10. bis 14. Juni 2026 fand am Rande des Flughafen Berlin-Brandenburg die sogenannte „Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin” (ILA) statt, bei der Kampfflugzeuge, Drohnen und militärisches Gerät von Rheinmetall, Elbit Systems und Israel Aerospace Industries (IAI) zur Schau gestellt wurden.
Bundeskanzler Merz (CDU) hatte diese Messe der Massenmörder*innen-Industrie eröffnet und der Berliner Bürgermeister Wegner (CDU) vereinbarte auf der ILA mit der Israel Aerospace Industries die Gründung eines „IAI-Berlin Aerospace & Defense Innovation Center” im Technologiepark Adlershof, wo „lokale” Kriegsproduktion – ähnlich wie bei der Rheinmetall Fabrik im Wedding – anlaufen soll.
Gegen diesen industriell-militärischen Komplex gab es eine widerständige Sitzlockade-Aktion von „Peacefully against Genocide”, bei der erfolgreich für einige Zeit eine zentrale Zufahrtsstraße blockiert werden konnte. Zahlreiche Besucher*innen der ILA mussten aus ihren Fahrzeugen aussteigen und zu Fuß laufen.
„Gemeinsam stellen wir uns gegen die deutsche Mittäterschaft an den Verbrechen des israelischen Terrorregimes. Wo Waffen produziert werden, um zu zerstören, wo Völkermord vorbereitet und ermöglicht wird, zeigen wir Haltung und leisten Widerstand.” (Peacefully against Genocide)
Nach der Blockade der ILA wurden 10 Aktivist*innen festgenommen: „Der Polizei war es besonders wichtig einen ungestörten Verlauf des Feierns von Tötungsmaschinen zu ermöglichen”.
Auf der Website von Peacefully against Genocide gibt es die Möglichkeit die von Repression betroffenen Aktivist*innen mit Spenden zu unterstützen.
Außerdem wird zum Mitmachen aufgerufen bei Aktionstage gegen den Start der Waffenproduktion bei Rheinmetall in Berlin-Wedding vom 10. bis 12. Juli!











